Jeder kann Aktionär werden
Wenn man am spannenden Spekulationsgeschäft Interesse zeigt, stellt sich die Frage, wie man eigentlich Aktionär wird.
Es gibt kaum etwas Spannenderes, als selbst Aktionär zu sein! Klar, es ist risikoreich, aber gerade das macht den Nervenkitzel aus. Auf der anderen Seite sind die Gewinne aus Aktien wesentlich höher, als bei anderen Anlagemöglichkeiten, sodass, wenn man Risiko gegen Gewinnchancen abwägt, sicherlich das Aktiengeschäft für viele Menschen interessant erscheint. Stellt sich nur die Frage: Wie wird man selbst zum Aktionär?
Ein Aktionär ist Inhaber von Wertpapieren, also von Aktien. Man muss an diese verbrieften Verträge rankommen, die so viel Gewinn versprechen. Wie stellt man das am besten an? Banken, die Wertpapiergeschäfte abwickeln, oder Finanzberater werden tätig, indem sie die passenden Aktien für den Anleger suchen. Die Banken kennen, wenn man Kunde bei ihnen ist, die Historie, sodass man schnell die richtigen Aktien findet.
Beim Finanzberater oder bei bisher fremden Banken empfiehlt es sich, eine Übersicht über die finanziellen Mittel und über die Ziele und Wünsche anzulegen und diese mit dem Berater durchzusprechen. Daraufhin bekommt man Vorschläge. Je nach Risikobereitschaft und Vermögensverhältnisse fallen die Empfehlungen mal mehr, mal weniger risikoreich aus.
Die Finanzberater empfehlen sich fast noch ein bisschen mehr, weil diese unabhängig beraten. Viele Banken haben selbst Aktien an der Börse – und es scheint verständlich, dass diese auch angeboten werden. Man möchte an dieser Stelle keiner Bank etwas unterstellen, aber als guter Mitarbeiter identifiziert man sich natürlich mit dem Unternehmen, für welches man tätig ist, sodass man aus voller Überzeugung diese Aktien anbieten wird.
Unabhängige Finanzberater hingegen werden den Aktienmarkt objektiver beleuchten und sicherlich die richtigen Aktien für den zukünftigen Aktionär finden. Hat man die Aktien ausgewählt, die zu der finanziellen Situation und zur eigenen Risikobereitschaft passen, wird man nur noch den Zeichnungsschein unterschreiben müssen – und natürlich den aktuellen Aktienkurs, also den Wert der Verbriefung, an das entsprechende Unternehmen überweisen müssen. Sind die Aktien an der Börse notiert, wird der Betrag der Aktie nicht direkt an das Unternehmen überwiesen, sondern auf ein so genanntes Wertpapierdepot gebucht. Die Abbuchung erfolgt vom Girokonto und die Unterzeichnung wird ebenfalls bei der Bank vorgenommen.
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