Die Geldanlage in Aktien
Eines ist klar: Eine risikoarme Anlage bringt, langfristig gesehen, nie so viele Gewinne, wie die riskanten Aktien.
Daraus ergibt sich: Je risikoreicher eine Anlage ist, umso höher können die Gewinne ausfallen – aber auch die Verluste. Das Aktiengeschäft ist für jene Menschen interessant, die Geduld haben, die den Nervenkitzel lieben und die genügend Gelder zur Verfügung haben, sich auch Verluste leisten zu können. Das klingt kurios, aber wenn man es genauer betrachtet: Man investiert in ein spekulatives Geschäft. Steigt die Nachfrage der Aktie, wird das Angebot knapper, wodurch ihr Kurs steigt. In diesem Falle fährt man Gewinne ein; mehr, als bei konventionellen Geldanlagen.
Hat man in eine Aktie investiert, bei der die Nachfrage immer weniger wird und sich damit ihr Angebot vergrößert, wird das Kurspotenzial negativ eingeschätzt, woraus folgt, dass die Nachfrage kläglicher wird. Daraus ergibt sich, dass der Kurs der Aktie sinkt – verkauft man nicht im richtigen Moment, kann es passieren, dass man Verluste einfährt, weil man nicht mal seinen Einsatz zurückbekommt. Hier hat man entweder Geduld und wartet ab, wie sich die Aktie entwickelt, oder man rettet, was noch zu retten ist, und verkauft die Aktie.
Um zu beweisen, wie sehr sich eine Aktie rentiert, werfe man einen Blick auf den Deutschen Aktienindex, den DAX: Innerhalb von 57 Jahren hat sich der DAX pro Jahr um über 12 Prozent entwickelt! Welche andere Geldanlage schafft dies innerhalb eines Jahres? Das klassische Sparbuch? Die immer mehr auf einem absteigenden Ast befindliche Lebensversicherung? Oder auch Fonds, die natürlich sicherer sind, aber so eine Zinsentwicklung schlicht und ergreifend nicht vorweisen können.
Anleger, die absolut auf Nummer Sicher gehen wollen, sind mit Fonds gut beraten, aber Menschen, die auf hohe Rendite aus sind und sich risikobereit fühlen, werden hier nicht mehr investieren. Zumindest nicht hauptsächlich, sondern sie werden sich für ihre Geldanlage auf Aktien stürzen.
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