Ausländische Aktien und Märkte

Auslandsaktien sind wegen ihrer hohen Renditen zwar mit einem hohen Risiko verbunden, aber gleichzeitig attraktiv.

Man muss sich informieren, wenn man auf dem ausländischen Markt für Aktien investieren und Gewinne einfahren möchte. Zunächst ist es wichtig, englische Grundkenntnisse zu haben, um sich über die Unternehmen, die ihre Aktien anbieten, zu informieren. Der Jahresbericht einer Firma sollte von großen Unternehmen wenigstens in Englisch zur Verfügung stehen, wenn nicht sogar auf Deutsch. Und diesen sollte man lesen und nicht einfach blind investieren. Ein Blick auf die Website des Unternehmens lohnt sich; oft sind hier die Geschäftsberichte in den verschiedenen Sprachen hinterlegt.

Wer dem mit Sorge entgegenblickt, sollte wissen, dass ausländische Bilanzen und Geschäftsberichte oft wesentlich offener und eindeutiger beschrieben sind, als hierzulande. Nun klingt das bisher so, als wenn man Englisch sprechen müsste. Wer etwas Interesse am Weltgeschehen zeigt, weiß allerdings, dass die großen überregionalen Tageszeiten häufig über infrage kommende Unternehmen informieren – auf Deutsch, versteht sich. Unabhängige Finanzberater neigen leider noch immer dazu, den deutschen Aktienmarkt zu favorisieren, daher lohnt es sich eher, die Tageszeitungen aufzuschlagen.

Die Verbreitung vom Euro hat dazu geführt, dass die Aktienmärkte der ganzen Welt immer näher zusammenwachsen. Während es früher schwierig war, die Gebühren genau zu bestimmen, wenn Aktien beispielsweise mit dem Dollar gehandelt wurden, sorgen inländische Börsen dafür, dass dieses Problem gänzlich wegfällt, denn auch hier werden mittlerweile ausländische Aktien gehandelt. Gerade Berlin scheint hierbei sehr fortschrittlich. Amerikanische Aktien sind hier besonders verbreitet, aber auch in anderen inländischen Metropolen. Selbst wenn ein Anleger das Kaufen im jeweiligen Land direkt favorisiert, sind die Gebühren mittlerweile angenehm geworden.

Banken und Finanzberater sprechen häufig von Streuung der Aktien. Gut und schön – wie aber im doch relativ beschränkten deutschen Markt? Wenn es in einigen Branchen nur Monopolisten gibt, wird die Streuung schwierig. Warum also nicht mit dem internationalen Markt liebäugeln?