Die Geldanlage in Emerging Markets
Emerging Markets – klingt etwas kompliziert, meint allerdings im Anlagenwesen einfach einen aufstrebenden Markt.
Hauptsächlich Länder, die man in die Zweite Welt einordnen kann, bieten Emerging Markets. Aktuell kann man China und Indien in dieser Zweiten Welt zuordnen. Nun kann man sich vorstellen, dass die Länder der Zweiten Welt Schwankungen unterliegen. Das bedeutet, dass der Geldmarkt nicht gefestigt ist, sondern dass Entwicklungspotenzial und Festigungsbedarf vorliegen – China ist aktuell das Beispiel, was es verdeutlicht.
Diese Schwankungen auf den Emerging Markets sorgen für ein hohes Risiko für Geldanlagen, die hier platziert werden. Neben diesen Schwankungen wird das Anlegerrisiko durch potenzielle Ausfallraten erhöht. Agenturen bewerten die Finanzmärkte in einem Rating. Wer sich die Ratings der Emerging Markets anschaut, wird die Schwankungen und Ausfallraten nachvollziehen können. Auf den Websites der Ranking-Agenturen finden Interessierte weitere Informationen.
Ein schnell nachvollziehbares Risiko ergibt sich aus den unterschiedlichen Währungen. Wie stabil sind die ausländischen Währungen? Diese Art eines Risikos nennt man Währungsrisiko. Am Euro oder an dem US-Dollar gemessen, können die jeweiligen Währungen schnell an Wert verlieren – und damit kann der Anleger seine Gewinne verlieren.
Werden bestimmte Sachen dem jeweiligen Staat zugeschrieben, also wird privates Eigentum dem Staat zugehörig gemacht, spricht man von der Verstaatlichung. Auch das ist ein nicht zu verachtendes Risiko eines Emerging Markets. Diese Verstaatlichung kann sich auch so bemerkbar machen, dass der Staat für Geldanlagen plötzlich unproportional hohe Steuern verlangt. So zahlt man in einigen Emerging Markets teilweise so hohe Steuern, dass vom Gewinn wahrlich kaum etwas übrig bleibt. Auch eine Möglichkeit, wie der Staat zu mehr Geldern kommt; ärgerlich nur, wenn es das hart erspekulierte Geld der Anleger ist, die mit ihren Investitionen den Emerging Market aufleben lassen wollten. Diese Methode kommt einer Enteignung gleich.
Wer risikoreiche Geldanlagen mag, wird die Emerging Markets lieben – die Gewinne können beachtlich sein; aber eben auch die Verluste.
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