Tipps zur Geldanlage im Ausland
Geduld – das Schlagwort, wenn es um die Geldanlagetipps für das Ausland geht, denn Anlagen sind langfristig zu sehen.
Der beste Tipp, den man geben kann, wenn es um Geldanlagen im Ausland, aber übrigens auch im Inland, geht, ist, dass man geduldig auf Gewinne wartet. So sind bei einer monatlichen Anlage von 100 Euro mit 10 Prozent nach zehn Jahren cirka 20.000 Euro, nach 40 Jahren allerdings schon über 550.000 Euro Guthaben zu verbuchen. Dieser Tipp bezieht sich allerdings generell auf Sparanlagen, nicht nur auf jene im Ausland.
Um zu zeigen, dass Geldanlagen im Ausland einfach funktionieren, bietet es sich an, an dieser Stelle zu erwähnen, dass genau das die Welt in Schwung hält. Ohne dass man im Ausland investiert hätte, wäre das Weltwirtschafts- und das Weltbörsensystem nicht das, was es heute ist, sondern lediglich ein müder, immer weiter einschlafender Punkt, der in jedem Land abgegrenzt von europäischen und internationalen Nachbarn stattfinden würde.
Gerade die Schweiz und Liechtenstein lassen allerdings in einigen Ohren die Alarmglocken klingeln. Steuerbetrug und das Hintergehen der heimischen Finanzämter werden damit in Verbindung gebracht. Trost für alle, die das nicht mehr hören wollen: Wenn die Geldanlagen rechtsmäßig vorgenommen werden, sind sie sicher und es wird keinen Ärger geben – es ist nämlich nichts Illegales dabei!
Eines muss man unbedingt beachten: Die Versteuerung. Die so genannte Quellversteuerung gibt vor, dass, wie der Name bereits vermuten lässt, die Geldanlage so versteuert werden muss, wie die Steuerregelungen der Quelle des Geldes sind. Das bedeutet: Investiert ein Deutscher im amerikanischen Kapitalmarkt, muss der Anleger nach deutschem Gesetz versteuern. Wenn man dies weiß, kann eigentlich gar nichts mehr passieren. Eine Beratung in Sachen Quellensteuer kann spannende Ergebnisse bringen: Anleihen, die bis 2010 laufen, vor dem 01. März 2001 abgeschlossen und bis zum 01. März 2002 nicht aufgestockt wurden, sind befreit von der Quellensteuer.
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