Der Anlageberater für die Börse

Wer sich nicht selbst durch den Wertpapierdschungel schlagen möchte, sucht sich einen kompetenten Anlageberater.

Ein Anlageberater ist dafür verantwortlich, seine Kunden – sowohl aus dem Privat-, als auch aus dem Geschäftsbereich - in Sachen Investitionen zu beraten. Immobilien, Aktien, Fonds – in allem, wo man Gelder anlegen kann, müssen sich Anlageberater auskennen. Dabei arbeiten Anlageberater unabhängig, das bedeutet, dass Sie keinem Herausgeber von Geldanlagen angehören. Eine Anlagenberatung muss sämtliche seriösen Anlagemöglichkeiten enthalten, allerdings sind auch Anlageberater unterwegs, die den Grauen Kapitalmarkt bedienen. Dieser Graue Kapitalmarkt ist ein Markt, der von Betrug regiert wird.

Nun sollte klargestellt werden, dass nicht alle Finanzberater Betrüger sind! Nur jeder gute sollte sich mit sämtlichen Strategien auskennen, auch um zu wissen, was legal ist und was er den Kunden aufgrund der Illegalität nicht anbieten darf.

Es gibt so genannte Finanzberater, die sich weitestgehend mit Anlagen beschäftigen. Sie sollten nicht mit qualifizierten Anlageberatern verwechselt werden. Der Finanzberater kennt sich in Sachen Finanzen im Allgemeinen sehr gut aus, kann allgemeine Tipps geben, weit gestreut vom normalen Girokonto über Versicherungen und eben ansatzweise auch in Sachen Anlagen und Börse. Für den sicheren Gang an die Börse als Aktionär sollte man sich allerdings wirklich einen darauf spezialisierten Anlageberater suchen.

Das Kreditwesengesetz (KWG) beschreibt, dass der Anlageberater nicht als reiner Informationsverbreiter tätig werden darf. Er muss auf eindeutiges Verlangen eines Anlegers, der auch durch eine dritte Person vertreten werden darf, eine individuelle, auf den Anleger und auf seine Wünsche abgestimmte Beratung vornehmen. Diese relativ offene Definition im KWG lässt zu, dass die Anlageberater mal mehr, mal weniger qualifiziert scheinen.

Dass ein Finanzberater seine Tätigkeiten nicht aus reiner Wohltat vollzieht, ist verständlich. Damit die Beratung allerdings unabhängig sein kann, ist wichtig, was bereits oben erwähnt wurde: Er sollte keinem bestimmten Anlageanbieter angehören. Der Finanzberater wird aus Honoraren oder Provisionen bezahlt. Das bedeutet, dass dieser Finanzberater entweder von den Kunden, bei denen er beratend tätig wird, direkt bezahlt wird. Alternativ zahlen den Finanzberater diejenigen Firmen oder Organisationen, die die Anlageobjekte innehaben, die vom Finanzberater verkauft wurden. Sprich: Der Anlageberater verhilft seinem Kunden zu Wertpapieren der Firma XY. Diese Firma zahlt einen Provisionssatz an den Finanzberater.

 

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